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18.
November 2005,
Herbsttraining am Gardasee vom 30.10. - 3.11.05 von Carla Gerlach
Mein Bruder Henri und ich trainierten in den Herbstferien in Torbole am
Gardasee. Die Gruppe (insgesamt 13 Kinder) bestand aus den besten
Optiseglern
Baden-Württembergs. Alle waren aber auch genauso nett wie gut. Ich fand auch die beiden Trainer (Lutz und Andy) nett.
Am ersten Tag (10 Uhr) kamen beide Trainer 2 Minuten zu spät und
deshalb mussten wir dann erst mal 25 Liegestützen machen - die
haben wir dann auch irgendwie hinbekommen. Anschließend gab es
eine erste Besprechung.
Gleich danach sind wir rausgesegelt und haben uns bei schönstem
Wetter und 3-4 Windstärken erst mal eingesegelt. Es war ein tolles
Gefühl mal wieder am Gardasee segeln zu dürfen. Der Wind
schlief kurz vor Mittag ein und wir wurden in den Hafen geschleppt.
Nach dem Mittagessen ging bei einem 4-er Wind wieder raus und wir
kreuzten bis zur Schweinebucht und segelten dann noch ein paar Regatten
- das hat super viel Spaß gemacht. Nachmittags, wieder im Hafen,
haben wir noch eine halbe Stunde "Terrorie" gemacht. Jeder von uns
sollte dann noch bis zum nächsten Tag aufschreiben, was wir sowohl
in der Theorie als auch sonst im Training an diesem Tag dazugelernt
haben. Das war zumindest bei mir ganz schön viel.
Am zweiten Tag ging´s gleich um 9 Uhr bei ordentlich Vento los.
Wir übten Vorwind und halsten eine Zeit lang um das
Trainermotorboot. So konnten uns Lutz und Andy direkt sagen, wie wir
unsere Halsen noch verbessern könnten. Anschließend
trainierten wir auch noch Starts wobei auch noch ein weitere
Trainingsgruppe (Erics) mitmachte - das waren richtige
Regattabedingungen. Es regnete ein bisschen und an Land haben wir uns
erst mal aufgewärmt.
Nach jedem Training gab es eine Besprechung und wir haben uns jeden Tag
Notizen gemacht - die wir dann im Frühling wieder anschauen
können und hoffentlich nichts vergessen haben.
Am dritten Abend sind alle Segler samt Eltern und Trainern zusammen zum
Essen gegangen - das war sehr lustig. Alle Kinder haben Pizza gegessen
und haben noch sonstigen Unsinn gemacht. Die Eltern sind Gott sei Dank
etwas länger sitzen geblieben.
Am vierten Tag feierte ich meinen Geburtstag. Es gab Wind und Sonne so
als ob mir das der Himmel schenken wollte. Die anderen aus Gruppe
mussten für mich Liegestütz machen und bei jeder "Alles Gute
Carla" sagen, dann auch noch "Happy Birthday" singen und ich durfte
faul daneben stehen. Wir segelten raus - es hatte voll coolen Wind. Die
meisten sind bei der Halse um das Motorboot mal gekentert - ich auch -
und das war total lustig - das Wasser war ja noch warm.
Am letzten Tag segelten wir wieder zur Schweinebucht und fuhren diesmal
mit einem Motorboot in die Höhle hinein. Dort haben wir einen
großen, tosenden Wasserfall angeschaut.
Im Anschluss an den letzten Trainingstag gab uns Lutz noch einen
Trainingszettel (Denkzettel!) für die nächsten Monate, damit
wir für die nächste Saison topfit sind.
Ich fand, dass wir eine tolle Gruppe waren und dass dies eins meiner
schönsten Trainings war und freue mich schon auf die neue Saison.
Inzwischen machen mir sogar Liegestützen als auch Berichte schreiben Spaß.
Eure Carla GER 9625




10.
November 2005,
Bericht
vom Seerössle in Stuttgart vom 8.10. auf den 9.10.05
Samstag, 8.10.
Wir sind morgens um sieben Uhr in Markdorf losgefahren um rechtzeitig
zur Steuermannsbesprechung um 12 Uhr zu kommen. Trotz einer Karte
haben wir fast drei Stunden gebraucht, bis wir am Max-Eyth-See ankamen.
Wir bauten schnell unsere Boote auf, meldeten uns im Regattabüro
an, und schon war es 12 Uhr. Die Wettfahrtleiterin Kathrin Wiedemann
erklärte uns noch einmal die Segelanweisung und beantwortete
Fragen.
Um ca. 12:45 Uhr liefen wir aus, doch bis der Startschuß
fiel und alle gestartet waren war es schon fast 14 Uhr. Zuerst
startete die A-Gruppe, dann die B-Gruppe. Wir hatten schwachen Wind mit
vielen Drehern und Böen bis zu 2 Windstärken. Wir segelten je
zwei Schlaufen und zwei Dreiecke. Der erste Lauf dauerte ca. 1 ½
Stunden, der zweite ging ein wenig schneller. Bis die
letzten B-ler im Ziel waren, legten die anderen
am Steg an, wo sie von ihren Eltern und Trainern mit Essen, Trinken und
guten Ratschlägen versorgt wurden. Um 16:15 hatten wir auch den
zweiten Lauf beendet und die Wettfahrtleitung beendete die Regatta
für diesen Tag. Um sieben Uhr gab es ein sehr leckeres
Büfett, dessen Preis im Startgeld beibehalten war. Nachdem wir
gegessen hatten, konnten wir im nahem Marine-Verein Vereinshaus den
Film "Zwei Brüder" anschauen.
Wir schliefen im Jugendraum, den uns der Verein freundlicherweise zur
Verfügung stellte. Um 11 Uhr war Nachtruhe.
Sonntag, 9.10.
Ab acht Uhr gab es Frühstück und um neun Uhr war
Auslaufbereitschaft. Da es aber viel Nebel und fast keinen Wind hatten
liefen wir erst um ca. 10:15 aus. Wir starteten, aber nach der
Hälfte der Wettfahrt wurde wegen zu wenig Wind abgeschossen.
Dadurch konnte die Siegerehrung schon um 14:30 statt finden, bei der
jeder einen Zinnopti mit eingravierter Segelnummer und eine
Fleecemütze bekam. In der Gruppe A gewann Yannik Hafner vom WYC
und in der Vereinswertung gewann der YCRa. In B gewann Vincent Greule
vom SCU, den Vereinspokal bekam der dort ansässige
Marine-Verein-Stuttgart.
So konnten wir schon um 15Uhr nach Hause fahren.
Es war ein sehr schönes Wochenende, da die Sonne noch einmal
richtig schien, und wir trotz (wegen) der vielen Winddreher gut und
fair segeln konnten.
Bericht: Jana Scherbarth


26.
September 2005, Bericht
von der
Silbernen Möwe am Ammersee vom 17.-18.September
Am Freitag
den 16. September fuhren meine Mama und ich nach Herrsching an den
Ammersee. Als wir ankamen war es schon fast dunkel, aber wir bekamen
trotzdem noch einen guten, ebenen Stellplatz für unser Wohnmobil.
Viele BWler waren schon da.
Für den Samstag waren gute 3 Windstärken angesagt, aber diese
hatte es leider nicht! Trotzdem segelten wir zwei gute Läufe. Das
Problem war nur, dass die A-ler bei Hundskälte auf dem Wasser
warten mussten bis (fast) alle B-ler im Ziel waren. Gegen 17.00 Uhr
waren wir wieder an Land und es gab Abendessen.
Am Sonntag war frühes Aufstehen angesagt. Startbereitschaft 9.00
Uhr.
Pünktlich ging es wieder raus auf die Bahn.
Es hatte super Regattawind 3-4 Windstärken und wir segelten noch
zwei hervoragende Läufe
Ein großes Lob an das Organisationsteam und die Regattaleitung in
Herrsching.
Hier die Platzierungen von uns BW-lern :
7. Jan Schliemann
13. Fabian Grathwohl
16. Svenja Stein
21. Yannick Hafner
23. Marc Fischer
27. Aaron Scherr
41. Tim Fischer
46. Felix Wiedemann
59. Laura Böhler
63. Timo Werner
65. Janina Franck
79. Nathalie Götz
Gewonnen hat Nadine Böhm, 2. wurde Fabian Kaske und 3. wurde Lisa
Schweigert!
Liebe Grüße Svenja Stein GER-11577
12.
September 2005,
Bericht
von der Bayrischen Jugendwoche 2005
Vom Montag bis Mittwoch vor unserer LJM fand die Bayrische
Meisterschaft am nördlichen Starnberger See statt. Die Optis waren
im Münchner Yacht Club stationiert. Wie in Bayern vielerorts
üblich, standen die leeren Hänger in bester Lage 20m vom See,
die Wohnmobile sollten dann aufs Winterliegeplatzgelände auf der
anderen Straßenseite. Für die fehlende Infrastruktur wurde
dann auch noch 20.-€ Stellplatzgebühr kassiert. Im
Clubgelände gab es nur je eine Toilette für Frauen und
Männer dafür aber eine gemischte Dusche. Am Ende der
Veranstaltung war der einzige kleine Mülleimer auf dem
Clubgelände mit seinem 10fachen Inhalt außen herum verziert.
Zu allem Überfluss feierten dann noch die 420er Segler am Dienstag
Abend ziemlich lautstark bis in die Morgenstunden so dass an Schlaf
nicht zu denken war. Mit einem bisschen mehr Gastfreundschaft wäre
dies jedoch ein super Verein. Die Wirtschaft bietet gutes und
günstiges Essen auf einer großen Sonnenterasse mit Blick
über den See. Die Gebäude und das Gelände ist Yacht Club
mäßig nur der Parkplatz ist etwas klein geraten. Das Wetter
war gigantisch mit viel Sonne und Badetemperaturen.
Montag und Dienstag wurden mit Nordostwind 7 Wettfahrten gesegelt. Alle
Wettfahrten hatten 1-2 Windstärken nahezu keine Flautenlöcher
aber relativ häufig leichte Winddreher. Am Mittwoch war leider
absolute Flaute. 5 in BW Wohnhafte Segler/innen starteten bei der
Bayrischen Jugendwoche und landeten alle unter den ersten
dreißig. 76 Optis waren insgesamt am Start.
Gewonnen
hat Julian Autenrieth einer unserer WM Teilnehmer
5. Max Stein
15. Carla Gerlach
16. Henri Gerlach
17. Felix Wiedemann
18. Svenja Stein
Roland Wiedemann

11.
September 2005,
Bericht
von der LJM 2005 als PDF-Datei
3.
September 2005,
Bericht
von der IDJÜM 2005 aus BW-Sicht
In diesem Jahr hatten 16 Optisegler aus Baden-Württemberg die,
verglichen mit anderen Bootsklassen, schwere Qualifikationshürde
von 80 Ranglistenpunkten erreicht und nahmen an der Internationalen
Deutschen Jüngstenmeisterschaft der Optimist-Klasse in
Hohenwieschendorf an der Wismarbucht teil. Insgesamt kämpften
über 200 Segler um den Meistertitel, davon 182 deutsche und 24
ausländische Segler aus sechs Ländern. Am weitesten angereist
war eine Gruppe aus Südafrika!
Der Norddeutsche Regattaverein aus Hamburg veranstaltete die
Meisterschaft in seinem neuen Leistungszentrum in der Marina
Hohenwieschendorf, die allerdings durch einen Baustopp nicht
rechtzeitig fertig geworden war, so dass vieles improvisiert und manche
Schwierigkeiten gemeistert werden mussten. Der NRV hatte auf der Mole
ein großes Festzelt aufgebaut, in dem die Teilnehmer jeden Abend
mit Essen versorgt wurden, zur Verpflegung der Betreuer und Eltern gab
es diverse Stände, die das fehlende Restaurant ersetzten.
Der BW-Kader hatte das Revier schon während des Pfingsttrainings
erkundet, dennoch reisten die Segler einige Tage vor der Meisterschaft
an, um sich auf Revier und Wetter einzustimmen. Allerdings gab es
während der Trainingstage kaum Wind, der setzte erst am Sonntag
während des Practice Race ein, als eine Gewitterfront über
das Regattafeld hinwegzog und das Rennen abgebrochen werden musste.
Am Montag hatte sich dann ein frischer Wind durchgesetzt und die
Wettfahrten begannen. Für die meisten Baden-Württemberger war
dies zu viel Wind und Welle und es konnten nur wenige vorne mitmischen.
Am nächsten Tag ließ der Wind nach, das wirkte sich gleich
positiv auf die Platzierungen der Leichtwindspezialisten aus dem
Süden aus, es waren nun schon vier BW-ler im ersten Viertel,
Jérôme Schätzle gar auf dem zweiten Platz, was ihn
zur Teilnahme am Champions Race am folgenden Tag qualifizierte, an dem
die ersten Zehn nach dem zweiten Wettfahrttag teilnehmen durften. Am
Dienstagnachmittag gab es direkt vor der Mole noch ein
Geschwisterrennen, an dem zwei Baden-Württemberger teilnahmen.
Svenja Stein wurde hier Zweite und Loic Schätzle Fünfter.
Der Mittwoch brachte Leichtwind und einige junge leichte
Nachwuchssegler, für die es insgesamt noch nicht zu einem Platz im
ersten Viertel reichte, fuhren an diesem Tag TopTen-Platzierungen,
wie Jan Schliemann (5.,3.,1.), Maximilian Stein (3.,4.),
und Fabian Grathwohl (4.,5.) und zeigten damit, was in ihnen steckt.
Auch die anderen schlugen sich wacker und mit Sven Heßberger
rückte ein Fünfter Baden-Württemberger ins erste Viertel
vor. Am Abend nach den Wettfahrten fand das Champions Race statt.
Jérôme Schätzle konnte dieses für sich
entscheiden und gewann als Preis ein ferngesteuertes Modell eines
America’s Cuppers. Außerdem hatte er sich in der
Gesamtwertung auf Platz 1 verbessert, so dass an diesem Abend bei den
Baden-Württembergern ausgelassen gefeiert wurde. Eine
Beatles-Cover-Band heizte im Zelt ordentlich ein, es wurde getanzt bis
in die Nacht.
Jérômes Vorsprung auf den Zweitplatzierten wuchs am
Donnerstag noch an, so dass ein Meistertitel für BW in greifbare
Nähe rückte. Die Nerven lagen blank und ein black flag im
letzten Start machte diesen Traum zunichte, am Ende wurde es eine
Bronzemedaille für den jungen Segler vom Oberrhein, der im Herbst
mit seinem Bruder zusammen in den 420er umsteigt. Steffen
Heßberger, der besonders in der zweiten Hälfte der Woche
sehr stark fuhr, belegte den sechsten Platz insgesamt.
Die Platzierungen der BW-Segler:
3. Platz Jérôme
Schätzle VWWC
6. Platz Steffen
Heßberger SMCUE
20. Platz Sabine Moschinsky WYC
29. Platz Sven Heßberger
SMCUE
42. Platz Frederik Schaal
SMCUE
77. Platz Jan Schliemann
YCRa
95. Platz Katharina
Schleicher RCR
112. Platz Marc Fischer
YLB
118. Platz Maximilian Stein
SCLa
126. Platz Fabian Schatz
YCRa
132. Platz Fabian Grathwohl
YCRa
148. Platz Conrad Rebholz
WYC
149. Platz Philipp Bilger
SCÖ
151. Platz Linda Wohlbold
YCRa
172. Platz Yannick Hafner
WYC
174. Platz Nina Brenk
SV 72
2.
September 2005,
Bericht
vom Neusiedlersee - ÖJM 2005
Wir kamen am Montag den 22.8.05 in Rust an, alles war nass und es
regnete in Strömen. Wir luden die Optis ab und wasserten unser
Schlauchboot ein. Dann suchten wir uns einen Stellplatz für unser
Wohnmobil. Anschließend liefen wir ca. einen halben Kilometer
über Stege zum Club (BYC) um uns anzumelden und uns einen
Vermessungstermin geben zu lassen. Dann machten die Optis klar. Um
ca.16.50Uhr segelten wir mit den aufgebauten Booten in den Club (BYC),
ließen die Boote vermessen und machten sie anschließend
für die Nacht fertig. Nun gingen wir zum bezahlen und bekamen
unsere Seglerausweise. Es gab ein paar Schwierigkeiten die bald
gelöst waren. Am Dienstag ging es ruhig zu. Um 9.00Uhr liefen wir
zu unseren Booten um sie für unser Training fertig zu machen. Eine
halbe Stunde später liefen wir bei Sonnenschein und 1
Windstärke aus. Nach nur einer Stunde kamen wir zurück.
Darauf bauten wir die Boote ab und verbrachten den restlichen Tag mit
Baden in der Dreckbrühe. Am Mittwoch hatte es schon am Morgen 5
Windstärken und eine steile und kurze Welle. Im Club (BYC) konnte
man seine Gruppenfarbe am Schwarzen Brett ablesen. Um 10.30Uhr ging es
aufs Wasser. Nach der ersten Wettfahrt war es mir zu viel Wind also
fuhr ich in den Hafen und verbrachte die restliche Zeit des Tages an
Land. Die anderen Baden-Württemberger zogen alle vier Läufe
durch. Am Donnerstag änderte sich die Gruppenfarbe und es hatte
1,5Windstärken. Auch dann ging es wieder um 10.30Uhr aufs Wasser.
An diesem Tag machten wir zwei Wettfahrten. Am Freitag hatte es
wieder 1,5Windstärken, die Gruppen wurden in eine
Bronze, eine Silberne und eine Goldene eingeteilt. Und auch heute ging
es wieder um 10.30Uhr aufs Wasser. Als wir wieder herein kamen hatten
wir zwei Läufe hinter uns. Am Samstag hatte es 0 Wind. Also
warteten wir bis zur Siegerehrung. Janina Franck wurde 97e, Frank
Wiedemann wurde 89er, Felix Wiedemann belegte den 60 Platz, der 46
Platz wurde belegt von Svenja Stein, Nina Brenk hat sich auf den 18
Platz gekämpft und Maximilian Stein belegte den 13 Platz.
Gewonnen hat Max Trippolt vom Yacht Club Bregenz.
Frank Wiedemann
25.
Juli 2005,
Regatta
in Meissenheim am 23.7 -
24.7.05 David Bloch AWSC
Als wir uns um 10 Uhr auf unserem Clubgelände eingetroffen sind,
habe ich zuerst meinen Opti auf einen Anhänger geladen - sicher
gepolstert und verschnürt. Ich habe mich richtig gefreut, weil das
meine 2. Regatta in Meissenheim war. Wir sind dann mit einem Opti und
zwei 420ern Richtung Meissenheim losgefahren. Nach der Ankunft bauten
wir unsere Zelte auf und richteten unsere Schlafplätze. Ich baute
meinen Slipwagen zusammen und richtete mein Boot. Da es an Wind
mangelte, gab es keine Regatta an diesem Tag - das fand ich schade. Wir
spielten stattdessen Boccia und badeten. Als es dann drei mal hupte,
ging ich mein Boot abbauen. Wir hatten einen Laptop dabei und eine
Tasche voll DVD́s, diese wir uns dann im Auto während der Disco
anguckten. Nach einiger Zeit und massig DVD́s später gingen
wir schlafen. Als wir morgens aufgestanden sind war es noch ziemlich
frisch. Ich versuchte wach zu bleiben, aber dann bin ich doch noch
einmal eingeschlafen. Als ich aufstand gab es schon
Frühstück. Nach dem Frühstück richtete ich mein
Boot und ging noch ein bisschen ins Wasser. Es hupte zur
Steuermannsbesprechung. Wir hofften, dass an diesem Tag doch noch
wenigstens ein Lauf stattfinden wird. Der dann auch stattgefunden hat.
Am Anfang war nicht so richtig Wind, aber zwischen drin hat es schon
ein paar mal ein bisschen stärkerer Wind gegeben. Am Start waren
noch alle dicht neben einander, aber schon nach der ersten Boje hat
sich eine Gruppe abgesetzt und am Ende waren nur noch zwei Optís
vorne. Als der Lauf zu Ende war, fuhren alle mit ihren Booten an Land.
Die meisten Optimisten wurden direkt aus dem Wasser geholt, nur manche
haben ihre Optís am Steg festgebunden. Danach gab einen Ansturm auf
die Küche - es hat sich eine lange Schlange gebildet. Als ich
aufgegessen hatte, baute ich mein Boot ab und wartete gespannt auf die
Siegerehrung. Aber da es nur ein Lauf gab, war die Platzierung klar.
Als dann alles vorbei war, packten wir alles und ich spielte noch ein
bisschen mit denn anderen Kindern. Das waren zwei sehr schöne
Tage. Ein Lob an die Regattaleitung und die Küche - tolle
Leistung.
Euer David Bloch
6.
Juli 2005,
Bericht über den Intercup Warnemünde 23.-26.6.2005
Am Donnerstagabend den 23.6. kamen Steffen, Sven, Jan, Fabian, Yannick,
Martin, Eric und ich bei der Familie Stein in Ulm an, um von dort aus
mit LKW und 9-Sitzer nach Warnemünde zu fahren. Am Freitag Morgen
sind wir dann endlich angekommen. Nun hatten wir 12 Stunden
anstrengende Fahrt hinter uns!! Vor Ort trafen wir auf Nina und
Katharina. Nach dem Frühstück haben wir gleich unsere Boote
aufgebaut, Andreas hat voll Stress gemacht - wir sind dann gut eine
Stunde, bei wenig Wind, gesegelt. Wieder im Hafen, räumten wir
unser Segelklamotten auf. Im Hafen lag die AIDA Cara und ein riesiges
Segelschiff aus Russland. Die ersten Fischbrötchen waren sooo
lecker!! Nun konnten wir auch endlich auf den Rasen, auf dem wir die
nächste Zeit stehen sollten. Wir räumten rasch unser
,,Schlafzimmer’’(LKW) ein. Wir waren alle hundemüde,
deshalb legten wir uns ca. 2 Stunden aufs Ohr. Nicht alle konnten
schlafen, weil es heiß war.
Als alle
wieder wach waren, schlug Andi vor, an den Strand zu gehen. Von da
würde er uns er uns dann wieder abholen mit dem Schlaucher. Was er
dann doch nicht gemacht hat! Zum Abendessen gab es einen leckeren
Wurstsalat von Starkoch Frank. Nun mussten noch die Boote abgebaut
werden und anmelden mussten wir uns auch noch. Später kam dann
auch noch Jérôme, für den wir leider keinen Platz
mehr hatten. Nach ein paar Versuchen, noch wach zu bleiben, griffen die
Eltern ein. Um 7.00 Uhr mussten wir alle aus den Federn, das manchen
nicht leicht fiel, denn um 9.30 Uhr war schon Steuermannsbesprechung.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir - noch nicht
umgezogen, weil es kein Wind hatte - zur Besprechung. Es wurde gesagt,
dass eine Gewitterwolke mit Sturmböen kommen soll. Deshalb bauten
wir die Boote wieder ab und stellten sie in unser
,,Schlafzimmer’’. Bis dahin war noch nicht viel von diesem
Gewitter zu sehen. Bei 5 Windstärken erreichte es seinen
Höhepunkt. Das erwartete Gewitter allerdings war nicht dabei. Nach
3 Stunden gingen wir dann aufs Wasser. Es war immer noch viel Wind und
eine riesige Welle. Auf dem Startschiff wurde sogar jemand seekrank.
Der erste Start war ein Massenfrühstart, der zweite wurde
abgebrochen und die nächsten 4 Starts waren wieder
Massenfrühstarts. Insgesamt gab es über 36 Black Flag
Starter. Das alles hat natürlich ewig gedauert, genug Zeit zum
quatschen. Bei 7. und letzten Start ging es dann endlich los. Es war
dann schon 16.30 Uhr, weil wir so lange für die
,,tollen’’ Starts gebraucht hatten. Nun kam auch noch das
Gardasee-Feeling dazu, riesige Wellen und wenig Wind! Im Hafen haben
unsere Betreuer dann erfahren, das 5 von 10 BW-lern Black- Flag hatten.
Vor dem Essen haben wir noch das Fußballspiel Deutschland gegen
Brasilien angeschaut. Zum Abendessen liessen wir den Pizzaservice
kommen. Weil alle ziemlich müde waren, schliefen wir ca. 10.00 Uhr
ein. Die Startbereitschaft war um 9.30 Uhr, also mussten wir um 8.30
Uhr auslaufen. Das wir nach einer kurzen Besprechung dann auch taten.
Nach dem Einsegeln bei 2-3Windstärken bekamen wir 3 schöne
Wettfahrten hin. Als wir mittags reinkamen, haben wir gleich unsere
Boote verpackt und in den leeren LKW geladen. Vor dem LKW lag ein
riesiger Haufen aus Taschen und anderem Zeug. ,,Die Jungs hatten
einfach zu viel Gepäck dabei!!’’ (Meine Mutter fand
dann auch beim Auspacken diverse Dinge, die niemals mir gehörten!
Auf der Deutschen tauschen wir wieder.) Die vorläufigen Ergebnisse
sahen eigentlich ganz gut aus. Nach ein paar Unklarheiten war alles
klar. Andi hat uns dann noch Brote für die Fahrt belegt. Die
Siegerehrung war ziemlich kurz, weil nur die ersten 10 Plätze
Preise bekamen. Steffen bekam einen Pokal, weil er den 3 Platz ersegelt
hat. Max bekam eine Urkunde für den 9 Platz. Danach kam ich mit
dem 12, 14 Katharina, Jan 16, Jérôme 18, Fabian 19, Sven
42, Yannick 59, Nina 70 und Svenja wurde 75. Das waren von 125
eigentlich nicht schlecht, abgesehen von den vielen Frühstarts.
Steffen und Yannick haben sich zum letzten mal noch ein
Fischbrötchen geholt. Diesmal war es im Auto nicht ganz so
heiß. Um 24.00 Uhr wurde ich als erste rausgeworfen. Die anderen
sind noch bis nach Neu-Ulm gefahren. Und weiter...
30.06.2005
Bino

28./29
Mai, Bericht über den 3. Lauf zur Landesmeisterschaft B in
Leopoldshafen von Felix Deckers GER 6488
Am Samstagmorgen ging es von Rastatt nach Leopoldshafen. Der
Hänger mit den Optis von mir und meinem Bruder Philipp war noch
gepackt, da wir ja erst von der Ostsee aus Warnemünde am
Donnerstag zurückgekommen sind. Nach einer dreiviertel Stunde
Fahrt kamen meine Eltern und ich schon in Leopoldshafen an. Zuerst
haben wir die Boote vom Hänger abgeladen, dann meldeten wir uns
zur Regatta an. Nach dem Aufbau der Optis haben mein Bruder und ich
erstmal unsere Optifreunde begrüßt. Die Sonne schien, es war
schon über 30 Grad warm, so dass wir erst einmal baden gegangen
sind.
Am Nachmittag starteten 30 Optis zur ersten Wettfahrt, die ich als
achter abschloss Gesegelt wurde bei leichtem Wind in Badehose und
Nylonshirt. Sonnenschutz und Mütze waren unbedingt notwendig,
sonst holte man sich einen Sonnenstich. Den zweiten Lauf brach der
Wettfahrtleiter Peter Demarez nach einer Runde ab, da der Wind
einschlief. Abends gab es Spaghetti Bolognese mit Salat, Apfelsaft,
Sprite und Cola. Nach dem Essen war wieder Baden angesagt. Es gab
Kajaks und Surfbretter, mit denen wir im Wasser herumtollten, ein echt
tolles Angebot.
Am Sonntag ging es um 10 Uhr weiter. Wir segelten drei Wettfahrten in
vier Stunden. Im zweiten Lauf wurde ich achter, im dritten Lauf siebter
und mein bester Lauf war der vierte, bei dem ich erster wurde. Nach
Abschluss der Wettfahrt kamen alle hungrig und durstig vom Wasser. Die
Grillwürstchen und der Apfelsaft fanden reißenden Absatz.
Nach dem Essen ging ich mit den übrigen Optiseglern wieder
schwimmen. Wie wir vom Wasser zurückkamen waren die Optis schon
verpackt und alles fertig aufgeräumt. Sieger wurde Cornelius
Hennch, Zweiter Thomas Müller und Dritter Stefan Gieser alle aus
Heidelberg, die mit insgesamt neun Booten am Start waren. Ich wurde
insgesamt Vierter, somit durfte ich den Bericht für die Opti- BW
Seite schreiben. So nun wünsche ich Euch viel Spaß beim
lesen meines ersten Artikels und freue mich auf die nächste
LMB-Regatta in Seemoos am Bodensee.
Euer Felix

27.
April
2005, Bericht Offenburger Opti Pokal von Maximilian Kaechelen
Als mir mein Vater im November, nach der Opti BW Sitzung in Lahr,
erzählte das wir in Offenburg eine Opti Regatta durchführen
würden, war ich ganz erstaunt. Ich hatte im letzten Sommer mit dem
Segeln begonnen und war schon auf 4 Auswärtsregatten. Aber,
daß nun eine Regatta an meinem Haussee, dem Gifiz, stattfinden
sollte machte mich überglücklich.
Als ich am Samstag morgen, mit meinem Vater zum Gifiz fuhr, hatte ich
ein gribbeln im Bauch, weil ich ganz gespannt war, wie viele Kinder mit
Ihren Opti's kommen würden. Als wir an den See kamen war alles
anders wie sonst. Da stand auf einmal ein riesiges Zelt und daneben ein
Anhänger mit 3 fremden Opti's drauf, ein riesiges Wohnmobil - da
stand Regattabüro drauf - und das Schwimmbad war auch offen. Hier
sollten die vielen Opti's an einem breiten Slip ins Wasser.
Als ich mich angemeldet hatte baute ich meinen Opti auf. Kurz darauf
kamen schon die ersten Kinder. Wir lernten uns schnell kennen und
gingen zum Riesentrampolin ins Schwimmbad. Dort durften wir uns richtig
austoben.
Dann hörten wir einen lauten Hupton. Man hatte uns zur
Steuermannsbesprechung gerufen. Reinhard Joos, der Wettfahrtleiter,
erklärte und alles was wir über die Regatta und den Gifiz See
wissen sollten. Danach ging's fluchs aufs Wasser. Auf dem Gifiz 18
Opti's am Start, so was gab's noch nie.
Es war ein mords Gedränge an der Linie, aber es machte einen
riesen Spaß.
An diesem Mittag konnten wir 3 Wettfahrten durchführen.
Abends gab's dann alles von Grill, was wir Optikinder so gerne Essen
und dazu jede Menge Süßes zu Trinken und leckere Kuchen und
jede Menge Muffins. Da viele zum Schlafen nach Hause fuhren, musste
auch ich bald nach Hause ins Bett.
Am Sonntag morgen hatten wir zuerst keinen Wind. Wir spielten wieder am
Land und warteten auf Wind. Dann wurde zum Auslaufen gehupt, doch der
Wind wollte einfach nicht kommen.
Kurz nach dem Mittagessen hatte der Wind endlich ausgeschlafen und wir
konnten unseren 4.Lauf durchführen. Danach hatten wir unsere
Boote verpackt und warteten gespannt auf die Siegerehrung.
Alle Kinder waren reisefertig umgezogen, nur einer saß noch immer
im Trockenanzug da. Wir bekamen alle tolle Preise und eine echte
Opti-Urkunde. Als die Siegerehrung vorbei war, sollten wir uns alle auf
dem Steg zum Gruppenphoto aufstellen. Dann wurde mir langsam klar,
wieso Carsten noch immer im Trockenanzug war. Er musste als Erster ins
Wasser. So durften wir Ihn 3x mal vom Steg ins Wasser schmeißen,
was uns allen richtig Spaß machte. Dann packten alle Eltern Ihre
Kinder in die Autos uns fuhren nach Hause.
Es war ein richtig tolles Wochenende am Gifiz See. Ich war richtig
Traurig, daß alles schon wieder vorüber war. Aber unser
Vorstand hatte uns versprochen, weil es allen so gefallen hatte,
daß wir uns im kommenden Jahr wieder um eine Optiregatta am Gifiz
See bewerben werden.
Ich freue mich schon jetzt darauf!
Euer Maximilian
März
2005, Bericht über das Ostertraining in Hyères
Nachdem mich meine Eltern in Paris bei meinem Austauschpartner abgeholt
hatten, fuhren wir in zwei Etappen nach Hyères und kamen dort
Donnerstagnachmittag an.
Wir bezogen unser Appartement, das sehr schön und groß war
und sogar deutsches Fernsehen hatte. Danach erkundeten Loic und ich den
Strand und trafen auch schon ein paar andere Segler aus
Baden-Württemberg.
Am nächsten Tag fing das Training an und wir besprachen mit Andy,
Lutz und Roland wie alles ablaufen sollte. Am Mittag segelten wir noch
ein bisschen bei perfekten Bedingungen (4-5 Windstärken und
schöne Welle).
An manchen Tagen haben wir eine lange Einheit gemacht und sind um die
Halbinsel herum aufs offene Meer gefahren. Dort war eine riesige und
lange Welle und sehr viel Wind und wir haben Vorwind geübt, was
sehr viel Spaß gemacht hat. Zur Erholung sind wir dann in eine
Bucht gefahren, wo wir die Boote auf den Strand gezogen haben.
An zwei Trainingstagen konnte ich leider wegen einer Erkältung
nicht mitmachen und lag zu Hause im Bett und habe ferngesehen. Weil ich
so hustete, musste ich leider auch für den Rest der Woche das
Frühjoggen ausfallen lassen ;)), so musste Loic alleine aufstehen
und uns anschließend Baguette und Croissants mitbringen.
Am Samstag sind wir nach dem Segeln Go-Kart gefahren, Steffen und ich
waren die Schnellsten in unseren Gruppen.
Am letzten Tag haben wir alle Boote von Salz und Sand befreit und alles
eingepackt.
Meine Familie und ich sind dann auch gleich gefahren und ich wurde in
Lyon auf den TGV nach Paris gesetzt (Fortsetzung des Austauschs).
Das Training hat mir viel Spaß gemacht und ich würde sofort
wieder hingehen.
Ciao euer Jérôme
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