DODV Baden-Württemberg

AB IN DEN SÜDEN

Lutz Kirchner lud uns zum alljährlichen Ostertraining nach Hyères ein. Die Vorfreude war groß und wir fieberten dem Abreisetag entgegen.

Als endlich der Tag da war, wir alles verpackt hatten und die Boote verladen waren, ging die lange Fahrt dann auch endlich los.

Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann nach 12-stündiger Autofahrt Hyères. Rein in die Wohnung und ab mit den Booten zum Strand

Am nächsten Morgen ging es gleich um 8 Uhr mit dem allseits beliebtem Joggen los.

Nach dem Frühstück zogen wir uns um und bauten die Boote auf.

Um ca. 10.30Uhr ging es dann auch endlich bei super Wind, 6-7 Windstärken, aufs Wasser.

Wir sind sogar gleich am erstem Tag um die Landzunge herum wo schon die 2-Meter Wellen auf uns warteten.

Mit langen Armen, salzverkrustet aber super glücklich ging der Tag zu Ende.

So lief das eigentlich jeden Tag ab.

Am Montag und Dienstag war vom Wind her alles gleich (6-8). Raus und die Pütz geschwungen.

Am Mittwoch lies der Wind ein bisschen nach und wir hatten draußen „nur noch“ 3-4 Windstärken. Das hieß Rollwenden üben mit abendlicher Videoanalyse

Im Gegensatz zu den anderen Tagen war das relativ „langweilig“.

Und gleich am Donnerstag hatten wir schon wieder 5-6 Windstärken und eine hohe Welle.

Am Freitag lief ein Sturm mit live gemessenen 118 Km/h durch die Bucht!!

Daher war es an diesem Tag wohl nicht möglich zu segeln. Also beschlossen wir morgens einen Ausflug zu machen und den restlichen Tag hatten wir frei. Bernhard zeigte uns einen tollen Rundweg auf der Halbinsel Giens mit Steilküste und sagenhafter Brandung.

Am vorletztem Tag fuhren wir nochmals um die Landzunge herum um die aufgebaute Welle des Sturmes auszunutzen.

Als uns die Puste ausging segelten wir in den Hafen der Insel Porquerolles.

Dort machten wir eine kleine Pause, und segelten in einem rasanten Tempo in den Hafen von Hyères zurück.

Am letzten Tag machten wir eine lange Einheit bis 15 Uhr und gingen danach Kart fahren. Wind wie immer, Wetter traumhaft.

Mit viel Wind auf der Autobahn und heftigem Schneetreiben ab Vienne ging’s am Ostermontag dann nach Hause.

Was uns besonders gefallen hat war die klasse Kameradschaft sowohl an Land aber ganz besonders auch auf dem Wasser.

Ein super Training! Vielen dank an Lutz für sein Training die Geduld und den Spaß den wir zusammen hatten.

Danke auch an Bernhard Löhlein der trotz durchfeuchteter Klamotten durchgehalten hat, und für uns Kinder immer da war.

Jürgen wünschen wir alles Gute und dass er so schnell wie möglich wieder bei uns sein kann. Wir haben Dich vermisst!

Charlotte Müller GER 12006     Simon Grimmel GER 11833